Schnittstellen zum PC

Kommunikation und Systemgeschwindigkeit
Eine wichtige Eigenschaft von AUTOLOG 3000 ist das autarke Messen jeder Messkarte mit Abtastraten bis zu 5.000 Hz/Kanal. 

 

Ethernet-Schnittstelle + USB-Schnittstelle

Den höchsten Datendurchsatz erzielt man mit der Ethernet-Schnittstelle. Diese Möglichkeit bieten alle Gehäuse, die mit dem PB3100 Controller ausgestattet sind. Dieser unterstützt folgende Möglichkeiten :

  • feste IP-Adresse
  • DHCP - automatische Vergabe von IP-Adresse
  • Webinterface, d.h. Parametrierung über Standard-Browser

 
PB_3100.jpg
    PB3100: Universeller Controller mit Ethernet und USB, inkl. SD-Kartenslot für Datenspeicherung

 

CAN-Bus

CAN.jpg Jede Messkarte verfügt über eine CAN-Schnittstelle. Diese ist bei den Gehäusen HCA3001 und HCA3003 über eine steckbare Schraubklemme (grün) nach außen geführt. Die Anbindung an den PC erfolgt z. B. über einen CAN/USB-Konverter. In Abhängigkeit von der Buslänge und Busgeschwindigkeit ist ein CAN-Bus in der Lage, 32 Messkarten mit 6 Kanälen = 192 Kanäle zu verarbeiten. Synchronisierleitungen zwischen den Messkarten sorgen bei Bedarf für eine synchrone Erfassung aller Sensoren.
Diese Kommunikation wird in der Regel dann eingesetzt, wenn es sich um Messungen an großen Strukturen (z.B. beim Bauwerksmonitoring). Dazu können die Messkarten am Objekt verteilt und über ein Buskabel bis zum PC geführt werden. Das reduziert die einzelnen Sensorkabel erheblich.
 

USB-Schnittstelle

3003_USB.jpg Wird der CAN-Bus mit seinen dezentralen Eigenschaften nicht benötigt, so kann ein AUTOLOG 3000 Gehäuse mit einem zentralen USB-Interface ausgeführt werden. Dieses kommuniziert mittels Geschwindigkeit optimiertem Protokoll mit den Messkarten und gibt die Messdaten direkt über die USB-Schnittstelle an den PC weiter.