Autolog 2100
- Details

Um Kosten zu reduzieren, gilt es bei anspruchsvollen Messaufgaben mit vielen Messstellen den technischen Aufwand zu optimieren. Das heißt, man stellt nur einmal, anstelle für jeden Sensor, eine aufwendige, zentrale Messelektronik bereit. Alle Sensoren werden nacheinander auf diese Zentraleinheit geschaltet und präzise gemessen.
Merkmale der AUTOLOG-Umschaltanlage
- Grundeinheit für 80 Messstellen (bis 6-Leitertechnik)
- ausbaufähig auf 1000 Kanäle über Erweiterungsboxen
- jeder Kanal frei programmierbar
- Trägerfrequenz- oder Gleichspannungsmessverstärker für DMS
- 18 Bit Auflösung bei 20-30 Messungen pro Sekunde
- 16 Bit Auflösung bei 2000 Messungen pro Sekunde
- 100% rechnersteuerbar
- RS232- und IEEE-Schnittstelle
Für das Messen mit ...
- Dehnungsmessstreifen (DMS) in ¼-, ½- und Vollbrücke
- induktiven und potentiometrischen Wegaufnehmern
- Kraft- und Druckaufnehmern auf DMS-Basis
- Thermoelementen und Pt100-Fühlern
- DC-Signalen
- Messen mit fast allen Sensoren
- Besonderheiten für DMS-Messungen
- bis auf 1000 Messstellen ausbaufähig
- 18 Bit A/D-Wandlung
- Auflösung bis 1µV/V, bzw. 0,05µm/m
- eingebauter Trägerfrequenz-Messverstärker
- RS232- und IEEE-Schnittstelle
Besonderheiten für die Dehnungsmessung
- Die 1kHz Trägerfrequenz für DMS bildet die Grundlage für eine störsichere Messdatenerfassung mit höchster Reproduzierbarkeit auch unter schwierigsten Bedingungen
- Unterstützung aller Brückenkonfigurationen und Schaltungstechniken, so z.B. DMS ¼-Brücken in 3- und 4-Leitertechnik
- Interne ¼-Brückenergänzung mit 120, 240 oder 350 Ohm wählbar
- Konzept mit 1 bis 5 gemeinsamen Kompensationsstreifen (Common Dummy) für 100 Messstellen. D.h. im äußersten Fall können bis zu 100 DMS ¼-Brücken mit einem einzigen K-Streifen ergänzt werden. Das reduziert den Applikations- und Verdrahtungsaufwand erheblich. Der Vorteil des K-Streifens ist die Kompensation der temperaturabhängigen Dehnung am Bauteil.
- Optional kann ein zentrales Isolations- und Innenwiderstandsmessmodul zur automatischen Überprüfung aller Messstellen eingesetzt werden. Besonders interessant ist diese Option, wenn DMS nach der Applikation nicht mehr erreichbar sind, oder diese sich unter Wasser befinden.
Prinzipielle Vorteile einer Umschaltanlage
- Geringe Kosten bei Messaufgaben mit vielen Sensoren
- Hohe Qualität in der Zentraleinheit (A/D-Wandler, Verstärker,...) lohnt sich
- Zum Zeitpunkt der Messung ist nur ein Sensor aktiv, so dass keine gegenseitige Beeinflussung stattfinden kann. Besonders gute Schalteigenschaften weisen dabei Relais auf
- Keine Temperaturdrift der Sensoren durch Eigenerwärmung, da diese nur kurzzeitig angeschaltet sind (ms-Bereich)
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